09.-12.07.26 Vier Tage im Karwendel - unsere Bergtour rund ums Soiernhaus

Donnerstag - Aufbruch ins Karwendel und Aufstieg zum Soiernhaus


Am Donnerstag hieß es für unseren „Sepper schon früh raus aus den Federn. Bereits um 4:30 Uhr sammelte er Grüps, Jens und Rüdiger ein und gemeinsam starteten wir Richtung Süden. Unsere fünfköpfige Wandergruppe war allerdings noch nicht ganz vollständig. Deshalb legten wir in Berg am Starnberger See noch einen kurzen Zwischenstopp ein, wo unser Fabian zu uns stieß.
Nun waren wir komplett und die Fahrt ging zu fünft weiter ins Karwendelgebirge. Nach gut 1¼ Stunden erreichten wir den Wanderparkplatz in Grün. Wir machten uns wanderfertig, schulterten unsere Rucksäcke und starteten zu unserem ersten Ziel des Tages: der Fischbachalm.
Leider mussten wir feststellen, dass die Alm aufgrund von Urlaub noch geschlossen hatte. Also hieß es: kurze Pause machen, Kräfte sammeln und weiter. Nach etwa einer halben Stunde wanderten wir über den berühmten Lakaiensteig, auf dem einst auch die Bediensteten von König Ludwig II. unterwegs waren.
Nach weiteren rund 1½ Stunden erreichten wir schließlich unser Tagesziel: das Soiernhaus auf 1.611 Metern Höhe.
Dort angekommen, machten wir uns erst einmal frisch und ließen den ersten Tag ganz gemütlich ausklingen. Bei gutem Essen und Getränken wurde natürlich auch schon überlegt, was der nächste Tag für uns bereithalten sollte.


Freitag - Gipfelglück auf der Schöttelkarspitze


Nach einem guten Frühstück starteten wir am zweiten Tag bei bestem Bergwetter. Unser Ziel war die 2.050 Meter hohe Schöttelkarspitze.
Über einen wunderschönen Steig ging es stetig bergauf. Der Aufstieg machte richtig Spaß und je höher wir kamen, desto beeindruckender wurde die Aussicht. Oben angekommen, wurden wir mit einem genialen Rundumblick auf die umliegenden Gipfel des Karwendels belohnt.
Nach einer ausgiebigen Gipfelpause machten wir uns wieder auf den Rückweg zum Soiernhaus.
Dort angekommen, ergriffen Jens und Fabian die Gelegenheit und gönnten sich im Soiernsee ein erfrischendes Bad. Eine willkommene Abkühlung nach der Bergtour!
Anschließend ließen wir den Tag als Gruppe bei leckerem Essen und dem einen oder anderen Getränk gemütlich ausklingen. Natürlich durfte auch die Planung für den nächsten Tag nicht fehlen. Das Ziel war schnell gefunden: Gumpenkarspitze und Krapfenkarspitze!

Samstag – Zwei Gipfel an einem Tag


Auch am dritten Tag meinte es das Wetter wieder besonders gut mit uns. Nach unserem Frühstück machten wir uns bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg zu unseren beiden Gipfelzielen.
Zuerst ging es Richtung Gumpenkarspitze. Über einen gut angelegten Steig arbeiteten wir uns nach oben und erreichten schließlich den Gipfel. Nach einem kurzen Aufenthalt und einer wohlverdienten Pause ging es weiter zur Krapfenkarspitze.
Auch hier genossen wir die Aussicht und ließen uns natürlich etwas Zeit, bevor wir wieder den Rückweg zum Soiernhaus antraten.
Zurück am Soiernhaus angekommen, hatte auch unser Sepper Lust auf eine Abkühlung und sprang kurzerhand in den See.
Den Abend verbrachten wir wieder gemeinsam und ließen die Erlebnisse des Tages Revue passieren.


Sonntag – Abschied vom Soiernhaus und Heimreise


Am vierten und leider schon letzten Tag hieß es früh aufstehen. Wir packten unsere Rucksäcke, frühstückten noch einmal gemütlich und verabschiedeten uns anschließend von Johanna und Lewis.
Danach machten wir uns auf den Weg zurück ins Tal.
Dieses Mal hatten wir aber mehr Glück: Die Fischbachalm war geöffnet! Natürlich ließen wir uns die Gelegenheit nicht entgehen und legten dort noch eine kurze Rast ein, bevor wir unseren Abstieg fortsetzten.
Nach insgesamt etwa 2 Stunden erreichten wir wieder den Parkplatz. Die Rucksäcke wurden verstaut und damit war unsere gemeinsame Bergtour leider schon wieder vorbei.

Fazit


Vier Tage, drei Gipfel, jede Menge Höhenmeter, traumhaftes Wetter, wunderschöne Wege und vor allem eine tolle Zeit unter Kameraden – unsere Bergtour rund ums Soiernhaus im Karwendel war ein voller Erfolg.
Neben den beeindruckenden Gipfeln und der herrlichen Berglandschaft werden uns sicherlich auch die gemeinsamen Abende, das gute Essen und Trinken, die erfrischenden Bäder im Soiernsee und die vielen lustigen Momente noch lange in Erinnerung bleiben.
Insgesamt war es eine wunderschöne viertägige Bergtour unter Kameraden - und eigentlich viel zu schnell wieder vorbei!