02.08.-05.08.26 Bergtour mit Bernd: Pflerschtal in Süd-Tirol
Im August diesen Jahres war es endlich mal wieder an der Zeit für eine Bergtour in die faszinierende Region der 3000’er Berge. Ziel unserer Tour war diesmal das schöne (und noch relativ ruhige) Pflerschtal in Süd-Tirol, ein den südlichen Stubaier Alpen zugehöriges Seitental südlich des Brenners.
Stützpunk der ersten beiden Tage war die auf 2423m hoch gelegene Magdeburger Hütte. Am Montag früh ging es dann auf die Schneespitze, die mit ihren 3178m schon ein richtig lohnendes 3000’er Ziel darstellt. Ein Wechselspiel aus Sonne und Wolken ließ nur nur teilweise die grandiose Rundumsicht auf die gegenüberliegenden Stubaier Bergriesen zu und die (gar nicht so weit entfernten) Dolomiten konnte man im Dunstschleier nur erahnen.
Allgegenwärtig hingegen präsentierte sich der Pflerscher Tribulaun mit seiner markanten dolomitischen Felsstruktur. Nach einer weiteren Nacht auf der Magdeburger Hütte ging es am nächsten Morgen via Tiroler Höhenweg weiter Richtung Süd-Tiroler Tribulaun-Hütte. Die Eindrücke und Landschaftsimpressionen auf diesem Weg ließen kaum Wünsche offen und gipfelten mit der Besteigung eines weiteren 3000’er, der ihren Namen zu Recht tragenden Weißwand, 3016m. Auf dem weiteren Weg zur Hütte wurde dann noch der Hohe Zahn bestiegen, der mit 2924m die 3000’er Marke nur knapp verfehlte. Auf der ebenfalls sehr schön gelegenen Tribulaun-Hütte auf 2369m, nahmen wir dann im direkt an der Hütte befindlichen Sandess See ein erfrischendes Bad, das Angesichts der hohen Temperaturen selbst auf dieser Höhe und nach den Anstrengungen der Tour uns Allen gerne willkommen war.
Das äußerst leckere Essen auf der Hütte brachte dann schnell wieder die Kraftreserven und Lebensgeister zurück. Am nächsten Morgen hieß es für uns auch schon wieder Abschied von der Süd-Tiroler Tribulaun-Hütte zu nehmen und den Abstieg ins Tal zum Ausgangspunkt am Parkplatz in Innerpflersch anzutreten. Während Mirke und meine Wenigkeit den Abstieg über den imposanten Lampskopf-Klettersteig gingen, machte sich der Rest der Mannschaft über den schnellsten Weg zurück ins Tal auf. Bei einer gemeinsamen Rast in einer Pizza in Gossensass war auch diese Berg-Tour leider schon wieder viel zu schnell vorbei. Zurück bleiben aber tolle und eindrucksvolle Momente in wirklich großartiger Landschaft in einem Gebiet, das zumindest bis jetzt noch nicht touristisch überrannt wird.
Bernd Großmann
August 2026





